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Thailand - Reisezeit und Sehenswürdigkeiten

Thailand, dem beliebtesten Reiseland im Fernen Osten, sind allein im Tai Pan Katalog "Asien und Orient" rund 100 Seiten gewidmet. Rundreisen, Aufenthalte in Bangkok und Resorts in verschiedensten Urlaubsregionen und Inseln sind vertreten. Thailands Schönheiten: berauschend das Meer, beruhigend die Traumstrände, mit denen die Inselwelt lockt. Es gibt derer so viele, dass für jeden "seine" persönliche gefunden werden kann. Phuket ist quirlig, Koh Samed noch ein Geheimtipp, Koh Yao wunderbar abgeschieden, Koh Lanta üppig grün, Phi-Phi eine Perle in einer langen Reihe an Naturwundern. Außer wunderschönen Landschaften, zu bekannten Sehenswürdigkeiten in Thailand gehören "Floating Market", Tigerkloster, die "Todesbahn" und der "Train Market".

Tigerkloster. Hier werden alle Tigerbabys mit dem Fläschchen aufgezogen und später nur gekochtes Hühnerfleisch bekommen. Der Besuch im Tigerkloster samt Fütterung vom Tiger, einem Spaziergang mit ihm an der Leine, der Spielstunde mit den Jungtieren und dem Beobachten des Badevergnügens bei den richtig großen, erwachsenen Riesentigern gehören sicherlich zu den berührendsten Momenten einer abenteuerlichen Rundreise durch Zentralthailand.

Tigerkloster in Thailand
Im Tigerkloster im thailändischen Kanchanaburi können Touristen mit echten Tigern kuscheln

Der "Train Market". Dass nämlich just ein Markt Nervenkitzel bieten kann, das weiß man spätestens dann, wenn ein Zug mitten durchs Gemüse fahrt. Und zwar, bitteschön, durchaus genau so. Die Stände des "Train Market" in Samutsongkram verlaufen entlang der Schienen, und achtmal täglich donnert der Zug heran. Lok und Waggons sind jedoch so konstruiert, dass darunter Spielraum bleibt. Und so werden nur die Sonnensegel zur Seite geklappt, Hausfrauen wie Touristen zur Seite gescheucht -und dann bleibt einem der Mund offen. Vor allem, dass das auf Paletten auf dem Boden dargebotene Obst und Gemüse nicht zergatscht ist und selbst das Geschirr nicht einmal klappert!

Train Market in Thailand
Nervenkitzel bietet auch der "Train Market" - weniger für die Händler als für Besucher. Gemüse und Geschirr bleiben liegen, der Zug fährt direkt darüber!

Die "Todesbahn". Und noch einen Nervenkitzel gibt es zum Thema Zug - Stichwort "Todesbahn" und die Brücke am Kwai. Schwindelfreiheit ist angesagt, denn die Brückenbohlen sind gerade einmal dort, wo auch die Schienen verlaufen. Daneben "genießt" man einen Blick auf den Fluss darunter. Vielleicht fehlen ja die Bohlen, weil die Brücke von den Japanern im Sinne von Reparationszahlungen wieder aufgebaut werden musste. Das Original wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört. Im Schritttempo geht es viel später dann über eine tiefe Schlucht - über eine sehr tiefe. Auf einer eher wackelig anmutenden Bambus-Holz-Konstruktion. Und spätestens hier erahnt man, warum 1 km Bahnstrecke 398 Kriegsgefangene das Leben kostete.

Die "Todesbahn" in Thailand
Die "Todesbahn", erbaut von Kriegsgefangenen, führt heute noch über Teile der Originalstrecke.

Der "Floating Market". Dass das Leben doch so etwas wie ein langer Fluss sein kann - wenngleich kein ruhiger - das erfährt man (sich) im "Floating Market" bei Damnoen Saduak: Ein Schiffsgewurl samt Staus. Die Longtail-Boote durchpflügen zuerst Klongs - Wasserstraßen, an denen von Häusern bis Hütten das einfache Leben zu sehen ist. Prall wird es dann im schwimmenden Marktgebiet - ein Augen-, Ohren- und Gaumenschmaus! Auf den Booten wird Thaiküche geboten, die man in den feinsten Restaurants sucht. Und köstliches Obst. Und absonderlicher Kitsch. Einfach herrlich!

Thailändischer "Floating Market"
Der "Floating Market" in Thailand ©Depositphotos.com/foto76

Apropos herrlich - eine wunderbare Bezeichnung für Thailands Inselwelt! Beginnen wir gleich mit Koh Samed, einem Inselchen, nicht einmal 3 Stunden von der Hauptstadt Bangkok entfernt. Es gilt wegen der gepflegten weißen palmengesäumten Sandstrände und der feinen Hotels als kommende Destination. Man kann's verstehen.

Phuket ist Phuket und wird Phuket bleiben. Wenngleich die Insel mit durchaus abgeschiedenen kleinen Buchten zu locken vermag.

Der Nationalpark Phang Na. Fast Sirenengesänge vernimmt man in Phang Na, dem Nationalpark, dessen Naturwunder Filmgeschichte(n) schrieben. Bizarre, dicht bewaldete Felsformationen im smaragdgrünen Meer machen Zeit zu etwas völlig Unnötigem. Man nimmt sie sich einfach. Und man braucht sie. Hinter jeder Insel taucht eine weitere auf, verändert die Landschaft. Khao Phingan mit dem vorgelagerten Koh Tapu ist weltweit bekannt als "James-Bond-Insel", wo 007 mit der "Golden Gun" wachelte. Und auch Leo DiCaprio durfte sich im Inselgewirr und sonstigem verirren - auf Zelluloid gebannt als "The Beach".

Der Nationalpark Phang Na in Thailand
Der Nationalpark Phang Na lockt mit anmutig bizarren Felsformationen, die sogar Filmgeschichte geschrieben haben.

Realer ist da schon Koh Panyi, eine Art asiatisches Venedig. Gebaut ist das Dorf auf Pfählen, das auch eine Schule beherbergt. Die Englisch-Lehrerin sitzt einsam in ihrer Klasse.

Als Perlen in der Inselkette müssen die Phi-Phi-Islands und Koh Yao bezeichnet werden: Schön, schöner, am schönsten. Auf Koh Yao besticht vor allem "Paradise Beach" mit gleichnamigem Traumhotel. Wobei der Name Programm ist - nämlich das Paradies zu erhalten. Das geschieht mit Reisfeldern auf der Anlage, Gemüseanbau - und einem nachahmenswerten Mülltrennungssystem. Man zahlt nämlich nicht für die Entsorgung, sondern bekommt Geld für das, was wir Dreck nennen. Aludosen etwa. Erfrischend ehrlich das Schild: "Hinterlassen Sie bitte nichts - außer Ihre Fußabdrücke!" Apropos: die Willkommens-Erfrischungstücher sind mit Öko-Waschmittel gewaschen. Und: Reinigen Sie bitte niemals Ihre Füße mit diesen in Thailand so oft und gerne angebotenen Tüchern. Sie würden dadurch nämlich Ihr Gesicht in den Augen der Thai verlieren!

Die Beste Reisezeit für die Thailand-Reise

Thailand ist groß und die Regenzeit ist nicht überall zur selben Zeit. Während dieser Zeit fallen die großenteils sehr starken Niederschläge während der Nacht. Kurz vor der Regenzeit wird das Klima in Thailand sehr schwül und heiß. In der Regel richten man sich vom Wetter her nach Zentralthailand. Ideale Reisezeit für Reise nach Thailand ist November bis April. Mai und Oktober ist prinzipiell auch machbar, aber da sollte man in jedem Fall mit dem ein oder anderen Schauer rechnen.